Zum Inhalt springen
Platz sichern

Muss der Ordner vorher doppelt gespeichert werden?

Der native Ordnerstream baut kein Vollarchiv, aber die Empfangsseite braucht beim Prüfen trotzdem Platz.

Beim nativen Ordnerstream baut der Sender kein vollständiges Archiv und keinen vollständigen verschlüsselten Sendecache. Er untersucht und hasht die Originaldateien und liest ihre Blöcke für die Übertragung. Die Quellen müssen bis zum endgültigen Tree-Receipt unverändert verfügbar bleiben. Ändert sich eine Quelldatei, ist ein neuer Auftrag mit neuen Schlüsseln erforderlich.

Auf B wird sicher zwischengespeichert und abschließend geprüft. Bei Updates, Quarantäne oder vorbereiteten Ordnerständen können alter und neuer Inhalt gleichzeitig Platz benötigen. Die Funktion verspricht also nicht „kein zusätzlicher Speicher“. Beim Browserarchiv wird dagegen ausdrücklich eine lokale Archivkopie vorbereitet; dafür muss Browserplatz frei sein.

Was ein Ordnerstream übernimmt

Reguläre Dateien, Verzeichnisstruktur, Leerordner und, nur bei ausdrücklicher Freigabe, das Ausführbarkeitsmerkmal. Keine Symlinks, Gerätedateien, Eigentümer- oder ACL-Übernahme, setuid/setgid oder automatische Programmausführung. Nach dem Transfer startet pipeit weder Skripte noch Dienste von selbst.

Grenzen für Ordner: maximal 8 GiB einschließlich Streamheader und Layout, 10.000 Dateien, 10.000 Verzeichnisse, 32 Ebenen, 240 UTF-8-Bytes je Pfad und 80 je Pfadsegment. Ein langes Unicodezeichen kann mehrere Bytes benötigen. Ein Grenzfehler verlangt eine geeignete Aufteilung oder einen anderen unterstützten Auftrag; er lässt nie still Dateien weg.

Es klappt trotzdem nicht?

Lies zuerst die Fehlerhilfe. Hilft sie nicht weiter, sag uns, was passiert ist.