Sicherheit und häufige Fragen
Was pipeit schützt, wo Dateien gespeichert werden, was ein Empfangsbeleg bestätigt und wo die Grenzen liegen.
Direkt gesendete Dateiinhalte werden auf dem sendenden Gerät verschlüsselt und beim berechtigten Empfänger geprüft. Geräteidentitäten, Freigaben und Empfangsbelege gehören zum Übertragungsablauf. Du bestimmst, welche Geräte beziehungsweise Anwendungen zugreifen dürfen und ob eine Sendung bei Bedarf über pipeit weitergeleitet werden darf.
Der Dienst benötigt Metadaten für Konten, Geräte, Rechte, Übertragungszustände und Diagnose. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung macht deshalb nicht die gesamte Nutzung unsichtbar. Die Sicherheit hängt auch von deinen Endgeräten, deren Kontozugang und der korrekten Freigabe ab.
Werden meine Dateien auf dem Server gespeichert?
Direkte Übertragung: Die Dateidaten gehen von Gerät zu Gerät. Beim Serverweg werden verschlüsselte Daten weitergeleitet, ohne daraus eine dauerhafte abrufbare Dateiablage zu machen. Steuerdaten und zeitlich begrenzte Transfermetadaten sind davon zu unterscheiden.
pipeit Cloud: Dateien, die du in der Cloud behältst, liegen in deinem Konto. Sie werden so gespeichert, dass der Dienst für Suche, Vorschaubilder und Sicherheitsprüfungen mit ihnen arbeiten kann, und sind nicht Ende zu Ende verschlüsselt. Siehe pipeit Cloud. Soll eine Datei privat bleiben, sende sie direkt.
Unsere Infrastruktur-Backups sind kein Backup deiner Dateien; dafür gibt es das pipeit-Cloud-Backup.
Kann der Empfänger offline sein?
Für Übertragungen von Gerät zu Gerät müssen beide Endpunkte erreichbar sein; der Serverweg ist kein Briefkasten für ausgeschaltete Geräte. Ist der Empfänger nicht online, teile per Link oder lege die Datei in pipeit Cloud ab. Lokaler nativer Offlinebetrieb bedeutet dagegen: kein Internetdienst nötig, aber eine vorherige ausdrückliche Kopplung und eine funktionierende lokale oder geroutete Netzwerkverbindung.
Bedeutet direkt automatisch LAN oder Wi-Fi Aware?
Nein. Direkt beschreibt den Datenweg ohne pipeit-Datenrelay. WebRTC kann unterschiedliche Netzwege verwenden. Ein nativer TCP-Weg kann über Router laufen. Nahbereichsübertragungen zwischen den pipeit-Apps (Wi-Fi Aware, WLAN/LAN, Bluetooth-Erkennung) sind ebenfalls direkt und stehen so in den Verbindungsdetails. Nur die aufgezeichnete Methode wird als tatsächlich verwendet angezeigt.
Was bestätigt „Empfangen und geprüft“?
Ein gültiger Empfangsbeleg bestätigt den jeweiligen Transfer nach seinem Protokoll. Ein Serverstatus allein oder „alle Bytes gesendet“ ist kein Ersatz dafür. Im Browser ist anschließend der lokale Export getrennt: pipeit kann das Starten des Speicherns erkennen, aber nicht universell bestätigen, dass das Betriebssystem die Datei am gewünschten Ort abgelegt hat. Ein Ordner-Aktivierungsbeleg oder eine bestätigte Bestandsänderung ist wiederum eine eigene Aktion.
Warum ist manchmal noch ein E-Mail-Code nötig?
Eine länger bestehende Anmeldung und die frische Bestätigung einer sensiblen Aktion dienen unterschiedlichen Zwecken. Der Code wird im geöffneten Dialog bestätigt. Der normale Ablauf verlangt dafür weder einen vollständigen Logout noch eine erneute Dateiauswahl.
Was passiert beim Verlust eines Geräts?
Widerrufe ein nicht mehr verwendetes Gerät und prüfe unbekannte Sitzungen beziehungsweise Connectorfreigaben. Ohne verbleibendes gekoppeltes Gerät gibt es einen ausdrücklichen Neustart des Gerätezugangs. Dieser ersetzt die alten Bindungen, stellt jedoch keine verlorenen Dateischlüssel wieder her. Bereits gespeicherte Kopien auf anderen Geräten werden nicht aus der Ferne entfernt.
Ist eine Kontaktanfrage bereits eine Dateifreigabe?
Nein. Kontakte, Konten, Geräte und Ziele sind getrennt. Eine Kontaktannahme ersetzt nicht die notwendige Empfangs- oder Zielberechtigung. Ebenso gewährt eine Workspace-Mitgliedschaft nicht automatisch Rechte zum Löschen eines Serververzeichnisses.
Wer legt fest, wo ein Server die Datei ablegt?
Der Empfänger richtet den privaten Ordner und einen Alias ein und erlaubt konkrete Absender. Der Sender wählt diesen Alias optional aus. Der Client prüft das Verzeichnis mit den tatsächlichen Dienstrechten. Ein Alias transportiert keine beliebige vom Sender erfundene Pfadangabe.
Sind Ordner eine ZIP-Datei?
Im nativen Ordnerstream werden Originalblöcke und Struktur ohne vollständiges Zwischenarchiv übertragen. Im Browser werden Ordner als geschütztes Archiv gesendet, das pipeit auf der Empfangsseite entpackt. Ein Ordner ist also nicht auf allen Clients derselbe lokale Dateityp; das Ergebnis und die Rechte bleiben klar benannt.
Kann pipeit Programme auf dem Ziel starten?
Eine erfolgreiche Datei- oder Ordnerübertragung führt keine Programme aus. Auch eine ausdrücklich erlaubte Ordneraktivierung ist kein allgemeiner Fern-Shellzugriff. Eigene Betriebsschritte, etwa ein Dienstneustart, bleiben gesondert zu organisieren. Dadurch müssen gewöhnliche Dateiempfänger keine Ausführungsrechte vergeben.
Was darf eine KI-Verbindung sehen und tun?
Für den MCP-Connector meldest du dich bei pipeit an und wählst, welche Geräte und Cloudspaces der Assistent nutzen darf. Er kann deine freigegebenen Geräte und Ziele auflisten, Sendungen prüfen und Dateien an ein Gerät, eine Person, einen Server oder deine pipeit Cloud senden; jede Sendung wird dir vorher gezeigt und braucht deine Bestätigung. Mit pipeit Cloud kann er zusätzlich deine Cloudspaces auflisten und durchsuchen und, mit gesondertem Recht, Inhalte durchsuchen und Vorschauen zeigen. Cloud-Dateien sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt; Auszüge oder Vorschauen können zum Modellanbieter deiner KI-Anwendung gelangen. Dateien auf einem Gerät werden über die pipeit-App dieses Geräts gesendet, nie im Hintergrund gelesen. Werkzeuge und Einrichtung: ChatGPT, Codex, Claude, Gemini und Grok verbinden.
Eine KI-Cloudanwendung kann ihre eigenen hochgeladenen oder erzeugten Dateien bereits im Klartext kennen. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von pipeit widerruft diesen früheren Zugriff nicht. Gehe nicht pauschal davon aus, dass „KI nie Zugriff auf Inhalte hat“.
Muss ich Browserdaten aufheben?
Lokale Geräteschlüssel, Sendecaches und empfangene temporäre Kopien sind Teil des Clientzustands. Abmelden, Browserdaten löschen oder private Sitzungen beenden kann diese Daten unbrauchbar machen oder entfernen. Speichere wichtige empfangene Dateien bewusst. Für unterbrechbare native Ordnertransfers bewahre zusätzlich die unveränderten Originale auf.
Gibt es feste Zusagen für Geschwindigkeit, Größe oder Verfügbarkeit?
Die tatsächlichen Grenzen ergeben sich aus Profil, Client, Tarif oder Budget und Endgerät. Bis zu 8 GiB in einem unterstützten Profil bedeutet weder unbegrenzten Cloudspeicher noch eine feste Rate. Preise, Service-Level und Zertifizierungen nennen wir nur dort, wo sie veröffentlicht sind.
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